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Mit organischer Düngung Kosten einsparen

| Überregional

Düngung effizient gestalten

Der Einsatz von Wirtschaftsdüngern weist neben zahlreichen pflanzenbaulichen Vorzügen auch ökonomische Vorteile auf. Gerade in Anbetracht steigender Preise für Mineraldünger können durch den Austausch mineralischer durch organische Dünger auf einzelbetrieblicher Ebene zum Teil erhebliche Kosten eingespart werden. Welches Potential hierdurch genutzt werden kann, wird an folgenden Beispielen deutlich:

Die durchschnittlichen Kosten einer rein mineralischen Entzugsdüngung zur Zuckerrübe (Ertrag 80 t/ha) betragen rund 300 €/ha. Bei einer durchschnittlichen Rindergülle und einer Ausbringungsmenge von 30 m3/ha können durch die mit der Gülle ausgebrachten Nährstoffe rund 210 €/ha eingespart werden (ca. 70 % des Entzuges). Bei der alternativen Verwendung von Mastschweingülle, ebenfalls mit 30 m³/ha, liegt die Kosteneinsparung mit rund 250 €/ha (ca. 80 % des Entzuges) sogar noch höher. Hinzu kommt der monetär schwer zu bewertende Einfluss der Wirtschaftsdünger auf den Humusgehalt des Bodens und die damit verbundenen positiven Effekte.

Zur Beurteilung des Einsparpotentials auf einzelbetrieblicher Ebene sind neben den tatsächlichen Nährstoffgehalten des eingesetzten Wirtschaftsdüngers und der Ausbringungsmenge jedoch unbedingt die Ausbringungskosten zu berücksichtigen. Doch selbst bei eigener Kostenübernahme bietet der Einsatz organischer Dünger eine interessante Möglichkeit, Düngungskosten zu senken und darüber hinaus positive Effekte auf die Bodengesundheit zu nutzen.

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