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Was tun, wenn nur die Schwarze Bohnenlaus auftritt?

| Überregional

Beschleunigte Vermehrung zu beobachten

Im gesamten Beratungsgebiet von Pfeifer & Langen werden gegenwärtig in den Rübenschlägen des Blattlaus-Monitorings Kolonien mit der Schwarzen Bohnenlaus gefunden. Anders als bei der Grünen Pfirsichblattlaus entsteht hier der Schaden vorrangig durch die intensive Saugtätigkeit und nur in ganz geringem Maße durch eine Virusübertragung. Man erkennt die Schädigung oftmals an den eingerollten oder gekräuselten Blättern. Je jünger die befallenen Rüben sind, umso ertragsschädigender können die Auswirkungen sein. Halten Sie daher Ihre Bestände weiter im Blick. Dabei hilft Ihre individuelle Befallskontrolle, zu frühe bzw. überflüssige Insektizid-Behandlungen zu vermeiden. Eine Behandlung ist dann angeraten, wenn:

  • der empfohlene Bekämpfungsrichtwert von 30% überschritten wird
  • die Rüben noch sehr klein sind (BBCH 14)
  • einen starken Saugschaden durch die Koloniebildung aufweisen.

Sollte eine Behandlung der Schwarzen Bohnenlaus notwendig sein, dann ist ein Nützlings-schonendes Mittel, z.B. 300 g Pirimor Granulat mit mindestens 300 l/ha Wasser einzusetzen.

 

Weitere Infos:

Infoblatt: Blattläuse und ihre Feinde

Broschüre: Blattläuse erfolgreich regulieren

Insektizide Wirkung

Insektizide

Typisches Schadbild eines Saugschadens

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