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Bodenproben

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Spurenelemente und Humusgehalt bestimmen lassen

Wohl jeder praktizierende Landwirt weiß, wann und wie er seine Bodenproben ziehen muss. Üblicherweise werden einmal in der Fruchtfolge die Parameter pH, Phosphat, Kalium und Magnesium analysiert. Die Vorgabe gemäß Düngeverordnung ist, den Bodenphosphatgehalt mindestens alle 6 Jahre zu analysieren. Der pH, Kalium und Magnesium sind nicht über die Düngeverordnung geregelt. Hier gilt dann die gute fachliche Praxis.
Zeitlich sind die Wintermonate für die Probenahme ideal, es muss ferner ein Mindestabstand von 2 Monaten zur letzten Düngung mit den analysierten Nährstoffen eingehalten werden.

Mehr als nur die Standardparameter?

Das „Grundnährstoffpaket“ kann man um Spurenelemente (darunter auch Bor) erweitern. Dies bedeutet zwar zusätzlichen finanziellen Aufwand, wir empfehlen aber, hier die Versorgungssituation regelmäßig zu erfassen. Generell entstehen Spurenelement-Mangelsymptome eher aus deiner temporär schlechten Verfügbarkeit, es gilt aber einen generellen Mangel auszuschließen.

Darüber hinaus ist eine Analyse des Humusgehaltes vorteilhaft. Dieser ist wenig dynamisch, aber dennoch ein guter Hinweis auf „Probleme“ in Fruchtfolge und Anbausystemen. Humus ist im Kontext Klimaerwärmung und resultierender Extremwetterereignisse in den Fokus gerückt.

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