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Nationaal bericht
Überregional

Was knabbert an meinen Rüben?

Erdfloh
Larve des Kugelspringers
Spitzsteißiger Rübenrüssler
Ackerschnecke

Bekämpfung meist nicht notwendig

In jungen Zuckerrüben werden aktuell in vielen Regionen Fraßschäden durch Erdflöhe, Moosknopfkäfer und Larven des Kugelspringers festgestellt. Typisch sind kleine Löcher, Fensterfraß oder unregelmäßiger Randfraß an Keim- und ersten Laubblättern. Larven des Kugelspringers werden oft mit Blattläusen verwechselt, verursachen durch ihren Fraß aber meist keinen wirtschaftlich relevanten Schaden. Auch Erdflöhe und Moosknopfkäfer sollten nur nach Feldkontrolle und Überschreiten der Richtwerte bekämpft werden: Erdfloh ab ca. 20 % Blattflächenverlust, Moosknopfkäfer ab 20 % geschädigten Pflanzen oder 10 Käfern je Pflanze. Vitale Bestände kompensieren die Schäden meist gut. 

In den Regionen Lage und Könnern tauchen vereinzelt Rüsselkäfer und deren buchtenförmige Fraßschäden auf. Der Schaden hält sich jedoch in Grenzen. Außerdem sind die Käfer nachtaktiv und schwer zu bekämpfen. 

In der Region Euskirchen steigt witterungsbedingt das Schneckenrisiko auf Mulchsaaten, Flächen mit hohen Rapsanteil in der Fruchtfolge und klutigen Böden. 

Es gilt aktuell: Bestände regelmäßig kontrollieren, aber nicht vorschnell behandeln. Eine unnötige Insektizidmaßnahme schont weder Nützlinge noch den Geldbeutel. 

Kommt es bei Ihnen zu auffälligen Schäden, kontaktieren Sie ihre Anbauberatung oder informieren Sie sich im Programm „Krankheiten und Schäden“ über mögliche Ursachen und Bekämpfungsmöglichkeiten. Sie können das Programm auch mit folgender Anleitung als App auf Ihrem Handy ablegen:

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