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Nationaal bericht
Überregional

Pflanzenschutz im System denken

1.100 Teilnehmende kamen zur Deuschen Pflanzenschutztagung in Braunschweig zusammen. Bei der Plenumsdiskussion war das Auditorium voll besetzt. © S. Barnert/JKI

Die 64. Deutsche Pflanzenschutztagung

Unter dem Motto „Pflanzenschutz im System denken“ fand vom 7. bis 10. Oktober 2025 an der TU Braunschweig die 64. Deutsche Pflanzenschutztagung statt. Rund 1.100 Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis diskutierten innovative Wege zu einem wirksamen und gesellschaftlich akzeptierten Pflanzenschutz.
Das LIZ-Team engagierte sich aktiv auf der Tagung und treibt weiter Innovationen für einen effizienten und nachhaltigen Zuckerrübenanbau voran.

Neben pflanzenbaulichen Maßnahmen zur phytosanitären Schadensregulierung, bsp. Blühstreifen zur Blattlausregulierung, lag ein starker Fokus auf der Vektorkontrolle und der Sortenleistung gegen das Syndrome Basses Richesses (SBR). Auch die Entwicklung der Resistenzsituation im Bereich der Ungräser und Unkräuter, angepasste Herbizidstrategien mit den verbleibenden Wirkstoffen und die Unkrautunterdrückungsleistung von Zwischenfrüchten wurden untersucht. Neue vielversprechende herbizide Wirkstoffe, welche zur Zulassung anstehen, wurden vorgestellt, unter anderem ein herbizid wirkender Zucker „7-DesoxySedoheptulose“ als potentieller Glyphosatersatz.
Digitale Technologien, wie Prognosemodelle, Fernerkundung, Spot- Spraying und weitere KI-Anwendungen zeigten eine schon beachtlich hohe Praxistauglichkeit.

Weitergehende Informationen unter pflanzenschutztagung.de
 

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