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Vorfruchtherbizide – ein Risiko für die Rüben?

|Überregional

Rübenschläge überprüfen bevor es zu spät ist

Schäden durch Vorfruchtherbizide in Zuckerrüben, bis hin zum Totalausfall, werden häufig erst nach der 1. NAK der Rüben sichtbar. Das wiegt besonders schwer, denn sowohl die fortgeschrittene Vegetation, als auch die applizierten Rübenherbizide lassen kaum Möglichkeiten für die Neusaat einer anderen Kultur. Daher sollten Sie Ihre geplanten Rübenschläge jetzt auf mögliche Risiken durch in der Vorfrucht eingesetzte Herbizide überprüfen.

Die gerade aktualisierte Tabelle Herbizid-Nachbauprobleme gibt Hinweise zu Risiken auf Basis der Produktinformationen und berücksichtigt zusätzlich negative Erfahrungen aus der Praxis.

Das gibt es zu beachten:

  • Insbesondere Mais- und Kartoffelherbizide haben ein erhöhtes Schadpotential.
  • Das Schadrisiko durch eine vorhandene Herbizidbelastung kann teilweise durch eine intensivere Bodenbearbeitung ausreichend gemindert werden.
  • Besondere Vorsicht bei der Ausbringung von Mist, Gülle und Jauche von Tieren und Gärsubstrat aus Anlagen, die mit Simplex und Runway behandeltem Grüngut gefüttert wurden. Hier sind auch nach 12 Monaten noch Schäden an den Zuckerrüben zu erwarten!
  • Schon jetzt an die Rüben des nächsten Jahres denken und potentiell rübenschädigende Herbizide in der Vorfrucht durch unproblematische Alternativen ersetzen.

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