Das Rübenjahr 2026 begann in Frankreich mit einem frühen und starken Blattlausauftreten. Inzwischen treten in vielen Regionen Vergilbungssymptome auf. Zusätzlich kommt Trockenstress und Schäden durch Rübenmotte und Rübenrüssler (Lixus juncii) hinzu. Die Fraßgänge der Rüsslerlarven begünstigen Rhizopus-Infektionen, folglich Wurzelfäulen bis hin zum Absterben einzelner Rüben. Cercospora ist regional vorhanden, entwickelt sich bislang jedoch vergleichsweise langsam.
Aktuell wird von der EU-Kommission für Frankreich eine unterdurchschnittliche Zuckerrübenernte erwartet. Hält die Trockenheit an, drohen weitere Einbußen.

