Die Monitoring-Standorte:
Anfang Mai wurden in den Anbaugebieten aller fünf Werke von Pfeifer & Langen zusammen mit den Pflanzenschutzdiensten der Länder sowie der Rübenanbauerverbände an über 100 Standorten Leimtafeln für das Schilf-Glasflügelzikaden-Monitoring aufgestellt. Deutschlandweit werden rund 500 Standorte in Zuckerrüben, 200 Standorte in Kartoffeln und 100 Standorte in Gemüse betreut. Die Tafeln werden wöchentlich ausgetauscht und auf das Auftreten der Zikade überprüft. Dieses umfangreiche Monitoring dient als Grundlage für amtliche Warndienstaufrufe. Erst wenn diese herausgegeben werden, ist die Anwendung der elf notfallzugelassenen Insektizide nach regionsspezifischen Bekämpfungsstrategien zulässig.
Die aktuelle Lage:
Über das Pfingstwochenende sind die Fänge in Süddeutschland stark angestiegen. Auf etwa der Hälfte der Standorte wurden erste Zikaden gefangen, nicht wenige davon mit über 10 Zikaden/Woche. Erste Warndienstaufrufe für einige Landkreise in Hessen, Rheinland-Pfalz (in Hot-Spot Regionen), Baden-Württemberg und Bayern wurden erteilt.
Anbaugebiet Rheinland/Maifeld: Es wurden vereinzelt wenige Zikaden sowohl im Rheinland als auch im Maifeld gefangen. Eine Bekämpfung der Zikaden ist in NRW und RLP erst nach Warndienstaufruf des PSD NRW und DLR RLP zulässig. Bei Fragen zur Behandlung wenden Sie sich an Ihre Anbauberatung.
Werk Könnern: Mit lediglich einem Fund bei Höhnstedt ist die Lage noch sehr verhalten.
Wir werden Sie über die aktuellen Entwicklungen informieren.
Auf ISIP.de finden Sie eine Übersichtskarte aller Standorte
Auf LIZ-online.de erhalten Sie für ausgewählte Standorte durch Anklicken detaillierte Informationen zum Befallsverlauf und Insektizidbehandlungen.

