Im diesjährigen Blattkrankheiten-Monitoring wurde auf insgesamt 138 Standorten (inklusive der unbehandelten Kontrollstandorte) unterschiedlich intensiv behandelt. Im Vergleich der Behandlungshäufigkeiten (Grafik 1) wird ein deutlicher Unterschied zwischen unbehandelten und ein bis dreifach behandelten Flächen erkennbar.
Die Ausbreitung von Cercospora-Blattflecken konnte zwischenzeitlich verlangsamt werden, obgleich sich gegen Ende August die Häufigkeit befallener Blätter auf behandelten und unbehandelten Standorten aneinander angleicht. Ähnliche Effekte waren auch in 2024 zu beobachten.
Verfolgt man jedoch im zeitlichen Anschluss die Entwicklung der Befallsstärke als Maß für den Anteil zerstörter Blattfläche (Grafik 2), wird ein immer größer werdender Unterschied zwischen unbehandelten und behandelten Flächen erkennbar.
Dies zeigt, dass der Mitteleinsatz insbesondere im Spätsommer/ Herbst seine Wirkung entfaltete, für gesunde Blätter sorgte und folglich die Zuckereinlagerung im Rübenkörper sicherstellte.