Das diesjährige Blattkrankheiten-Monitoring fand im Anbaugebiet von Pfeifer & Langen auf insgesamt 121 behandelten Standorten statt. Direkt zum Monitoring-Start in KW 26 traten auch schon die ersten Cercospora-Blattflecken auf. Über den Juli hinweg ähnelte der Befallsverlauf stark dem des Vorjahres, welches uns aufgrund des enormen Cercospora-Befalls noch gut in Erinnerung stand und Böses erahnen ließ. Jedoch zeichnete sich ab Anfang August eine deutlich verlangsamte Befallsentwicklung ab, welche sich eher mit den Jahren 2021-2023 vergleichen lässt. Deutlich wird an dieser Stelle eine im Vergleich zum Vorjahr sehr geringe Befallsstärke, als Maß für den prozentualen Verlust an Blattmasse. Während Ende September 2024 im Mittel aller Standorte bereits eine Befallsstärke von 13,6 % existierte und bei der Zuckereinlagerung zu Buche schlug, lag die Befallsstärke 2025 bei gerade mal 2,8 %.
Wie lassen sich diese doch deutlichen Unterschiede zum Vorjahr erklären? Einen wesentlichen Einfluss mögen die recht trockenen Witterungsbedingungen im August gehabt haben. Kamen aber auch weitere Faktoren wie die Sortenwahl oder der Erfolg des Fungizideinsatzes zum Tragen?
In den kommenden Kurzmeldungen werden wir Ihnen weitere Hintergründe zur diesjährigen Befallssituation und zu den standortspezifischen Befallsunterschieden präsentieren. Weitere Informationen zur Befallsentwicklung und standortbezogene Informationen finden Sie außerdem im Blattkrankheiten-Monitoring.