12.09.2019 Appeldorn

Cercospora mit rasanter Entwicklung

Jetzt noch behandeln?

Auf nahezu allen Monitoringstandorten im Appeldorner Gebiet und auf vielen weiteren Praxisflächen ist der Cercospora-Befall in den letzten Tagen massiv angestiegen.

Am stärksten ist die Entwicklung in Beständen mit einem guten bis üppigen Blattapparat und in beregneten Flächen.

Auch ohne nennenswerte Niederschläge sorgt der allmorgendliche Tau verbunden mit den milden Temperaturen für weiterhin gute Infektionsbedingungen.

Was sollte man jetzt tun?

Die Situation ist aufgrund der Wasserversorgung wieder sehr unterschiedlich. Eine Behandlung macht derzeit nur auf Flächen mit einem guten, zukunftsfähigen Blattapparat Sinn.

Ist dann die letzte Behandlung vor mehr als 3 Wochen erfolgt und die Ernte im November oder später vorgesehen, sollte jetzt,  bei Überschreitung der Behandlungsschwelle von 45% behandelt werden. Bei der Mittelwahl ist aus Resistenzgründen dringend auf einen Wirkstoffwechsel zu achten (siehe Grafik).

Als zusätzlicher Resistenzbrecher kann Tridex DG mit 2 kg/ha (Notfallzulassung für dieses Jahr) eingesetzt werden.

Bei allen Anwendungen ist jetzt auch immer auf die Wartezeit zu achten.


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