22.08.2019 Euskirchen

Fokus nicht nur auf Blattflecken legen ...

...kranke Rüben früh ins Werk!
Ditylenchus (Foto: LIZ)
Rhizoctonia (Foto: LIZ)
Rotfäule (Foto: LIZ)
Bormangel (Foto: LIZ)

Nutzen Sie bei der derzeitigen Kontrolle Ihrer Rübenflächen auf Cercospora die Gelegenheit auch die Rübenkörper auf Krankheiten zu bewerten. Nicht immer zeigen sich kranke Rüben in der Fläche so deutlich wie z. B. bei fortgeschrittenem Befall mit „Später Rübenfäule“ (Rhizoctonia solani). Hier ist das nesterweise Absterben der Rüben deutlich zu erkennen. Anders sieht es oft bei Befall mit dem „Rübenkopfälchen“ (Ditylenchus dipsaci) oder auch Rotfäule (Rhizoctonia violaceae) aus. Diese sind besonders im frühen Befallsstadium oft kaum zu erkennen, da der Blattapparat sehr lange intakt bleibt. Den Befall erkennt man nur, wenn der Rübenkörper in Augenschein genommen wird.

Sollten Probleme auftreten unterstützen wir gern, indem beispielsweise die Rodefolge in Absprache mit den Maschinenringen/Lohnunternehmen noch einmal angepasst werden kann. In solchen Fällen ist der erste Schaden fast immer der Kleinste.

Wir gehen davon aus, dass Betriebe auf denen in der Vergangenheit Probleme mit kranken Rüben aufgetreten sind, die jeweiligen Flächen schon in die erste Runde gelegt haben oder entsprechende Gegenmaßnahmen (u.a. Sortenwahl) ergriffen haben.

Krankheiten und Schäden

Rübenfäulen erkennen!


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