03.06.2019 Überregional

So gelingt die Distel- und Queckenbekämpfung

Nur solo erfolgreich
Disteln treten meist nesterweise auf, daher die Behandlung auf die Befallsnester reduzieren.

Disteln treten meist nesterweise auf. Eine Behandlung ist, wenn möglich, auf die Befallsnester zu reduzieren. Um Disteln und Quecken möglichst nachhaltig zu bekämpfen, ist eine Solobehandlung erforderlich. Dabei gilt es, Folgendes zu berücksichtigen:

Für beide:

  • wüchsige Pflanzen und Witterungsbedingungen (ohne herbizide Vorbelastung wie z. B. durch Debut)
  • optimale Größe/Höhe 15-25 cm (Disteln: vor Bildung der Blütenknospen)
  • keine Herbizidkombinationen, kein Splitting

Disteln:

  • volle Aufwandmenge von 167 g/ha Lontrel 720 SG oder 0,2 l/ha Lontrel 600 oder 1,2 l/ha Vivendi 100 (Zugabe von 0,5 l Hasten oder vergleichbares Additiv)

Quecken:

  •  doppelte Aufwandmenge der Graminizide (in l/ha): 

    • 2,0 Fussilade Max + 0,5 Hasten oder vergleichbares Additiv
    • oder 2,0 Targa Super + 0,5 Hasten oder vergleichbares Additiv
    •  oder 2,5 Focus Ultra + 2,5 Dash EC
    •  oder 1,0 Select 240 EC + 2,0 Radiamix 

Da Disteln und Quecken häufig nesterweise bzw. streifig auftreten, sollte eine Behandlung am besten nur auf den entsprechenden Teilflächen erfolgen.


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