29.05.2019 Überregional

Bekämpfungsstrategie bei Blattläusen und Rübenfliegen

Der jeweilige Schädlingsbesatz bestimmt die Insektizidwahl
Eigelege der Rübenfliege

Die bisher durchgeführten Insektizidbehandlungen haben den frühen und starken Befall der Schwarzen Bohnenlaus deutlich reduziert. Dort, wo nützlingsschonend behandelt wurde, sind viele aktive Marienkäfer und Florfliegen anzutreffen und der Zuflug von Läusen und Rübenfliegen ist relativ moderat. Weitere Behandlungen müssen dieser Situation in Bezug auf Termin und eingesetzte Produkte angepasst werden.  

Für die Rübenfliege gilt eine Bekämpfungsschwelle von 30 % Pflanzen mit minierenden Larven ab 6-Blattstadium. Zur Ermittlung des Befalls sollten an 4 Stellen im Schlag jeweils mind. 10 Pflanzen auf Befall untersucht werden. Rübenfliegen legen in kleinen Paketen ihre Eier auf der Blattunterseite ab (kleine weiße Stäbchen). Nach etwa einer Woche schlüpfen die Larven und minieren zwischen der obersten und untersten Blattschicht. Nach zwei bis drei Wochen verpuppen sie sich und bilden die zweite Generation, möglich sind drei Generationen. Bei den Läusen gilt nach wie vor die Bekämpfungsschwelle von 10 % befallener Pflanzen.


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