15.03.2019 Appeldorn

Grüner Ölrettich und viel Altverunkrautung

Jetzt reinen Tisch machen

Der Sturm und Regen der vergangen Tage scheint sich in der kommenden Woche zu verziehen, Zeit über die nächsten Maßnahmen nachzudenken:

Sobald die Befahrbarkeit es zulässt sollten noch grüne Ölrettichpflanzen und Altverunkrautung (v.a. Kamille, Storchschnabel) auf Mulchsaatflächen beseitigt werden. Am sichersten gelingt dies – trotz aller Diskussion - mit Glyphosat, und diese Möglichkeit sollte genutzt werden.

Bei der Anwendung ist Folgendes zu beachten:

  • Häckseln von Zwischenfrüchten und organische Düngung nach Glyphosatbehandlung (Wirkstoffaufnahme sonst eingeschränkt)
  • Bei Ölrettich und Wurzelunkräutern 1800g Glyphosat/ha
  • hohe Wirkstoffkonzentration in der Spritzbrühe (ca. 150 l Wasser /ha)
  • gute Benetzung (feine Tropfen); nicht auf tropfnassen Pflanzen
  • mindestens 7 – 10 Tage (bei Ölrettich eher 14 Tage) vor der nachfolgenden Bodenbearbeitung
  • bei hartem Wasser verbessert SSA-Zusatz (2-5 kg/100 l, je nach Wasserhärte) vor Glyphosat-Zugabe die Wirkung bei allen Glyphosaten
  • Kyleo (Glyphosat + 2,4-D) gegen Problemunkräuter wie Ackerwinde und Schachtelhalm mit höherer Wirksamkeit, aber mindestens 28 Tage vor Rübensaat
  • Einsatz in AHL zwar möglich, aber mit Wirkungsverlusten

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