08.08.2018 Überregional

Rüben geben nicht auf

Wenn Wasser kommt…
Auferstehung: So ähnlich wie bei einem Beregnungsgang werden ausreichende Niederschläge zu einer schnellen Regeneration der Rübenbestände führen. Der daraus resultierende Zuckerverlust muss aber erst wieder „erarbeitet“ werden.

Aktuell sehen wir im gesamten P&L-Anbaugebiet die Auswirkungen der extremen Trockenheit. Auf den schwachen Standorten sind die Rüben häufig schon seit Wochen im Wachstum stehen geblieben und zeigen teils enorme Blattverluste. Auf den Premium-Standorten sieht es zwar wesentlich besser aus, aber selbst da haben die Rüben zu kämpfen und Blattverlust tritt auf.

Mit dem heutigen Tag haben etwas moderatere Temperaturen eingesetzt und ein erstes Schauergebiet zieht durch. Ob die nächsten Tage flächendeckende Niederschläge bringen ist noch nicht ganz klar, für das Rheinland sieht es aber aktuell danach aus.

Im Gegensatz zu anderen Kulturen hat die Rübe, glücklicherweise, ein enormes Regenerationspotenzial. Wenn ausreichend Wasser kommt, werden wir auf geschädigten Standorten schnell Blattneuaustrieb sehen und Massezuwachs der Rüben setzt ein. Dies gilt auch für die momentan visuell „toten“, da blattlosen, Bestände.

Der neu gebildete Blattapparat muss dann unbedingt gesund gehalten werden, wobei dabei Schadschwellen und, insbesondere bei frühen Rodeterminen, Wartezeiten (tlw. > 30 Tage) eingehalten werden müssen.


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