07.08.2018 Überregional

Neue Senfe und Ölrettiche

Bessere Aussaatbedingungen abwarten

Bei der aktuellen Trockenheit keimen weder Ausfallgetreide noch Zwischenfrüchte. Viele Rübenanbauer erfüllen aber ihre Agrarumweltmaßnahmen durch Zwischenfruchtanbau im Greening. Da die Aussaat der geeigneten Zwischenfruchtmischung allerdings erst bis zum 01. Oktober erfolgen muss, können bessere Aussaat- und Wachstumsbedingungen entspannt abgewartet werden.

Zu den mehr als 100 nematoden-resistenten Ölrettich- und Senfsorten mit Resistenznote 1 und 2 sind in diesem Jahr weitere 7 Ölrettich- und 4 Senfsorten hinzugekommen. Alles Wichtige zu den speziellen Sorteneigenschaften sowie zur biologischen Heterodera-Kontrolle haben wir in dem aktualisierten Leitfaden LIZ-Biologische Heterodera-Bekämpfung zusammengestellt.

Ebenfalls aktualisiert wurde das online-Programm LIZ-Zwischenfruchtanbau. Es ermittelt die optimale Zwischenfruchtsorte für spezielle Anbaubedingungen und berechnet die voraussichtliche Nematodenreduktion und den zu erwartenden Ertragsvorteil der Reinsaat. Allerdings dürfte aufgrund der verspäteten Aussaat und ungünstigen Entwicklungschancen die mögliche Heterodera-Reduktion geringer ausfallen (s. Bsp.)  

Auch bei Zwischenfruchtmischungen im Rahmen des Greenings sollten die in der Mischung eingesetzten Senfe und Ölrettiche eine Resistenznote von mind. 2 aufweisen und mindestens 160 nematoden-resistente Pflanzen je m² auf dem Feld wachsen. Bei der Zusammenstellung der Mischung unterstützt Sie das Programm LIZ-Zwischenfrucht-Mischer.

zum Leitfaden:                        LIZ-Biologische Heterodera-Bekämpfung  

zum Online-Programm:           LIZ-Zwischenfruchtanbau

                                                LIZ-Zwischenfrucht-Mischer


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