20.09.2017 Überregional

Blattkrankheiten-Review 2017

Unterschiede in West und Ost

Der Rückblick auf den Verlauf des diesjährigen Blattkrankheiten-Monitorings spiegelt insgesamt einen mittleren bis starken Cercospora-Befallsdruck wider, der zunächst durch einen späten Befallsbeginn und einen relativ verhaltenen Anstieg des Befalls bis Anfang August gekennzeichnet war. Danach nahm der Befall durch die befallsfördernde Witterung stetig zu, v.a. auf den Flächen, die nicht oder nach Überschreiten der Bekämpfungsschwelle behandelt wurden.

Allerdings war die spätere Cercospora-Befallsentwicklung 2017 regional sehr unterschiedlich. Während im Rheinland und in Westfalen kein außergewöhnlich hoher Druck festzustellen war, trat im Anbaugebiet Könnern auf einzelnen Flächen ein überraschend starker Befall auf. Hier wurde bei der Erst-, aber auch bei sinnvollen Folgebehandlungen oft zu spät reagiert.

Mehltau und Rost sind ebenfalls ab Ende Juli anzutreffen, sie waren allerdings nur vereinzelt behandlungswürdig.

Einzelheiten zur Befallsentwicklung und standortbezogene Informationen finden Sie im LIZ Blattkrankheiten-Monitoring, das am 13.September abgeschlossen wurde.


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