02.05.2016 Überregional

Individuelle Betrachtung notwendig!

Herbizidverträglichkeit und Wirkungssicherheit

Die Rübenbestände haben die vergangenen kalten Tage im gesamten Anbaugebiet nicht ganz ohne Spuren überstanden. Teilweise weisen die Bestände sogar starke Schädigungen auf.
Je nach Grad der Schädigung muss nun abgewägt werden, ob die Herbizidmaßnahme verschoben werden muss bzw. aufgrund der Unkrautentwicklung nicht verschoben werden kann. Denn auf einigen Schlägen drängt die Zeit, weil Melde, Knöterich oder Ausfallsraps etc. bereits im Laubblatt-Stadium stehen und bekämpft werden müssen. Zugleich erhöht sich durch die wüchsigen Wachstumsbedingungen der kommenden Tage wiederum die Herbizidempfindlichkeit der Rüben.

Was kann also getan werden?

Sind die Rüben geschädigt, ist von Standard-Herbizidmischungen abzuraten!
Um eine ausreichende Wirkungssicherheit mit einer guten Herbizidverträglichkeit zu gewährleisten, muss aktuell jeder Schlag individuell betrachtet werden. Hierbei hilft Ihnen das Programm „LIZ-Herbizid“ bzw. die „Arbeitshilfe für den Handbetrieb“, indem Sie die aktuellen Bedingungen der vergangenen und kommenden Tage exakt berücksichtigen.
Splitting-Anwendungen sind in schwierigen Situationen angebracht
(halbe Aufwandmengen, 2. Teilgabe nach drei Tagen, Fahrtrichtungswechsel).


Über Ihre Fragen und Anregungen freut sich:
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