01.08.2014 Überregional

Regen ohne Ende

Bei der Folgebewirtschaftung die Ruhe bewahren

In vielen Regionen sind im Juli ungewöhnlich hohe Niederschlagsmengen gefallen (s. Grafik). Doch damit nicht genug. Höchste Niederschlags-Intensitäten von 1 mm je Minute oft in Kombination mit Sturm haben lokal zu deutlichen Schäden geführt. Auf den Feldern gingen Raps und Getreide ins Lager, die Ernte wurde unterbrochen,  Getreidequalitäten sind in Gefahr, zusätzliche Ernteverluste und - erschwernisse sind die Regel.   

Auch wenn die aktuellen Schäden in Zuckerrüben mit Ausnahme von Erosion und Wasserlöchern vergleichsweise gering sind, ergeben sich einige Nachteile für die nächsten Rüben: Verlust des bisherigen Entwicklungsvorsprungs der Vorfrucht (verzögerte Strohbergung, verspätete Zwischenfruchtbestellung), tiefe Spuren, schlechte Strohverteilung, lange Lager-Stoppeln, strukturgeschädigte Böden …. Hier gilt es die Ruhe zu bewahren und den Boden erst dann und so tief anzufassen, wie es die Feuchte erlaubt.

 

 

 

 

 

Quelle: Wetterkontor          


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