24.04.2014 Euskirchen

Optimale Bedingungen

Durch die regional gefallenen Niederschläge sind aktuell besonders auf Mulchsaatflächen optimale Bedingungen für die Ackerschnecken geschaffen, um gekeimte aber auch bereits aufgelaufene Rüben zu schädigen.

Bei den älteren Rüben (Laubblatt) ist Rand- und  Lochfraß zu beobachten (siehe Foto) und bei den keimenden bzw. sich im Keimblatt befindenen Rüben wird der unterirdische Keimspross an- oder sogar abgefressen. Zur Kontrolle können Sie auf Ihren Flächen mehere Köderstellen einrichten, indem sie zum Beispiel Schneckenkorn unter einen feuchten Jutesack am Feldrand auslegen. Wird eine Schnecke je Köderstelle entdeckt, sollte gehandelt werden, d.h. Schneckenkorn ausgebracht werden. Eine Liste mit den entsprechenden Molluskiziden finden Sie hier.

Ist das Schneckenkorn schon vor 2-3 Wochen gestreut wurden und es hat nicht geregnet, ist das erneute Ausbringen nicht erforderlich. Anderenfalls, d.h. wenn die Granulatbeschaffenheit sich nach Niederschlägen verändert hat, Fraßschäden durch Schnecken zu erkennen sind und keine ausreichende Bekämpfung zu sehen ist, sollte erneut Scheckenkorn ausgebracht werden.

Weitere Informationen sind für Sie unter LIZ-Schnecken zusammengefasst oder sprechen Sie uns gerne an.

 

 

 

 

 


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