01.04.2014 Überregional

“Instant-Wasser“ – die Lösung bei Trockenheit

Revolution in der Rübenpille

Unser Klima wird immer wärmer und Trockenperioden immer häufiger und ausgeprägter. Einen ersten Vorgeschmack haben wir in diesem Frühjahr bekommen. Dagegen könnte LIZ in Zusammenarbeit mit dem israelischen Institut für “Wüstenmelioration“ der entscheidende Durchbruch gelungen sein. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, Wasser zu trocknen (was ja nichts Besonderes ist), aber auch anschließend wieder zu verflüssigen. Um es vereinfacht auszudrücken: Wasser wird vorübergehend verfestigt, aber nicht durch Abkühlung wie beim Eis, sondern im Gegenteil durch Temperaturzufuhr im Vakuum. Wasser liegt dann quasi als ein “Instantpulver“ vor. Das tolle dabei ist, dass die feste Substanz 1450 mal dichter ist als die flüssige Form. Man kann so auf kleinstem Raum enorm viel Wasserpotenzial unterbringen.

Und hier kommt LIZ mit dem nahezu genialen Gedanken in’s Spiel, das “Instantwasser“ statt der bisherigen Hüllmasse in die Rübenpille einzubauen. Damit ist das Wasser genau da, wo die junge Rübe es braucht. Um sich aufzulösen, braucht das “Wasserpulver“ allerdings ein wenig flüssiges Wasser und das liefert der bei der Saat leicht angefeuchtete Boden in jedem Fall in ausreichender Menge. Sobald das erste “Trockenwasser“ so verflüssigt ist, liefert es selbst die Basis für den weiteren Prozess, ähnlich einer Kernschmelze im Atomreaktor.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass das “Feste Wasser“ durch Energiezufuhr im Vakuum entstand, liegt es ja förmlich auf der Hand, dass bei der Prozessumkehrung (Verflüssigung) Energie freigesetzt wird und sich Druck aufbaut. Damit entstehen zwei höchst interessante Nebenwirkungen: In der Umgebung der Pille wird es wärmer (Energie wird wieder frei) und der Boden wird durch Druckentspannung und Wasserausdehnung gelockert: Ideale Voraussetzungen für eine beschleunigte Jungpflanzenentwicklung. Außerdem ist die Wirkung der in der Pille enthaltenen Insektizide und Fungizide durch das “Zusatzwasser“ deutlich verbessert.

In Zusammenarbeit mit den Züchtern hat LIZ eine begrenzte Anzahl von Saatguteinheiten für Versuchszwecke mit der “Wasserpille“ ausrüsten lassen. Dieses Saatgut sollte auf möglichst trockenen Standorten ausgesät werden. Hierzu nehmen wir gerne Ihre Bestellung (maximal 3 U)

 

bis zum 1. April 2014 um 24:00 Uhr
                    (Email liz@liz-online.de oder Fax 02274-701.240)
   unter dem Stichwort „Instant-Wasser

 

entgegen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nur schriftliche Bewerbungen mit aussagekräftigem Trockenheitsnachweis durch entsprechende Schilderung und/oder Bilder berücksichtigen können. Und bedenken Sie auch: Das Saatgut muss absolut trocken gelagert werden, denn sonst … Sie wissen ja, die Ausdehnung bei der Verflüssigung ist enorm.

APRIL! APRIL!


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