Im Gegensatz zum sehr nassen Jahr 2024 war 2025 deutlich trockener: Es wurden 494 mm Jahresniederschlag (713 mm in 2024) an der LIZ-Wetterstation in Euskirchen erfasst. Damit waren Befahrbarkeit und Feldarbeiten besonders im Frühjahr tendenziell besser planbar als im Vorjahr, jedoch erforderte die geringere Wasserzufuhr eine regelmäßige Überprüfung der Bodenwasservorräte und der Bestandesentwicklung.
Die Trockenphasen wurden für die Vegetationsentwicklung der Zuckerrüben immer wieder noch rechtzeitig durch „kleine“ Niederschläge „entspannt“. In Kombination mit insgesamt 50 Sommertagen (53 in 2024) und 12 Tropentagen (13 in 2024) führte es dann im Juli zu „schlafenden Beständen“. Die im Vormonat durch Hagel geschädigten Rüben zeigten keinen kumulativen Stress. Die Infektionsfenster waren nicht nur für Cercospora ausreichend, es konnte auch Rost und Ramulia-Blattflecken vorgefunden werden, besonders in der „Regenphase“ Ende Juli.
Der Herbst und Winter waren bis Mitte Dezember mild. Folgend kam es in der Nacht und den Morgenstunden zu „Frostzeiten“ (46 Froststage in 2025; 28 Frosttage in 2024) mit anschließenden durchschnittlichen Tagestemperaturen über 0 °C. So wurde auch nur ein Eistag (3 in 2024) gemessen.