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Auftreten der Rübenmotte: Regional unterschiedlich

| Überregional

Niederschläge sorgen für Entwarnung

Extrem hohe Temperaturen und Niederschlagsmangel der vergangenen Monate haben den Befall der Rübenmotte insbesondere im Raum Könnern und Euskirchen und in geringem Umfang auch in Lage begünstigt. Bezogen auf die Befallshöhe konnte in diesen Regionen ein 100 %-iger Befall der Rüben auf den befallenen Flächen beobachtet werden.

Der Schaden ähnelt dem des Bormangels, jedoch finden sich Fraßgänge der Larven in Blättern, Blattstielen und im Rübenkopf. Kotkrümel und kleine Raupen im Inneren der Rübe geben Hinweise auf das Auftreten des Schädlings. Eine nachfolgende Fäulnis kann bei hoher Schädigung bis zum Totalausfall führen. Daher sollten betroffene Flächen kontrolliert werden und ggfs. eine Umstellung der Rodefolge vorgenommen werden.

Eine tiefe Bodenbearbeitung der befallenen Flächen in Gebieten mit ausreichender Wasserversorgung ist zu empfehlen, um dem Schädling im Folgejahr die Möglichkeit zu nehmen, an die Bodenoberfläche zu gelangen.

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