Mit den vorhergesagten, feuchteren Bedingungen wird es herausfordernder, die Zuckerrüben verlustarm und schonend zu roden. Wir machen die Erfahrung, dass in der Praxis oft das Ertragszuwachspotenzial im November oder Dezember überschätzt, der Hebel über eine gute Rodequalität und resultierend geringere Lagerverluste aber in der Regel unterschätzt wird.
Auch wenn die Rübenernte meist ein „Telefongeschäft“ ist, muss der beauftragende Landwirt auf die Rodequalität im Eigeninteresse Wert legen, gerade unter schwierigen generellen Bedingungen. Stark verletzte Rüben veratmen in der Rübenmiete bis zu 3-mal mehr Zucker. Außerdem bleibt dann in der Regel mehr Rübenbiomasse im Feld. Die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Performance Ihrer Rüben ist somit unmittelbar.
In der Broschüre Rübenernte und -lagerung finden Sie eine Vorlage zur Beurteilung der Rodequalität. Auch werden die generellen Niveaus der Veratmungsverluste in der Rübenmiete und die dabei auftretende Spannbreite durch die unterschiedliche Rodequalität beschrieben.