Am Montag, den 10. November hat die Agarministerin Gorißen auf dem Betrieb Kneer in Wülfrath die NRW-Pflanzschutz-Reduktionsstrategie vorgestellt. Konsens war, dass für eine nachhaltige Ernährungssicherung die Landwirtschaft Möglichkeiten zum Schutz der Ernte benötigt. Dazu gehört auch ein maßvoller Einsatz von wirksamen Pflanzenschutzmitteln, der zugleich den Schutz der Umwelt im Blick hat. Die vorgestellte Reduktionstrategie beruht ausschließlich auf Freiwilligkeit und setzt auf intensive Beratung und Anreize durch Förderung. Zu den Maßnahmenpunkten im konventionellen Anbau zählen u.a. der verstärkte Einsatz alternativer, nicht chemischer Maßnahmen zur Unkrautregulierung und die schnellere Nutzung von Fortschritten bei der Pflanzenschutztechnik. Weiter soll die Entwicklung neuartiger Pflanzenschutz-Wirkstoffe unterstützt sowie Prognose, Monitoring und Warndienst-Empfehlungen verstärkt genutzt werden.
Versorgungssicherheit und Biodiversität
