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Was tun bei Spätverunkrautung?

|Überregional

Der Trockenheit geschuldet

In den Einzugsgebieten der Rheinischen Werke melden Landwirte unzureichende Wirkung und teilweise erneutes Auflaufen von Unkräutern, vornehmlich Melden und Gänsefußarten. Hier dürfte ursächlich an erster Stelle die vorherrschende Trockenheit über den bisherigen Zeitraum der Herbizidmaßnahmen genannt werden. Dies hat in vielen Fällen die Leistung der Bodenherbizide deutlich reduziert, so dass auf einigen Flächen eine typische Spätverunkrautung nicht auszuschließen ist. Mit den jetzt einsetzenden Niederschlägen ist eine Teilwirkung der Bodenherbizide zwar noch möglich, diese wird aber in vielen Fällen nicht ausreichen, die aufstehenden Unkräuter zu bekämpfen, sondern lediglich einen Neuauflauf teilweise zu verhindern.

Was kann man jetzt noch machen?

Bestände mit Reihenschluss:
Wer auf eine Hackmaschine oder ein Unterblattspritzgerät zugreifen kann, kann diese Möglichkeit noch nutzen.

Bestände vor Reihenschluss:
Hier besteht noch die Möglichkeit eine chemische Flächenmaßnahme durchzuführen. Dabei sollte mit hoher Wasseraufwandmenge und hohem Druck gearbeitet werden, um versteckt stehende Unkräuter noch zu erreichen. Da die Verunkrautung und das Wachstumsstadium sehr unterschiedlich sein können, ist eine individuelle Beratung notwendig. Sprechen sie bitte Ihren Anbauberater bezüglich der Mittelwahl und Aufwandmengen an.

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