Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem Einsatz von Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.

DE

Überdurchschnittlich nasser Herbst sorgt für feuchtere Böden

|Überregional

Hohe Niederschläge im Herbst waren verbreitet ertragswirksam!

In allen Pfeifer & Langen-Anbauregionen in Deutschland drohte im Sommer eine ähnliche Trockenheit wie im Extremjahr 2018. Das wird unter der Betrachtung der durchschnittlichen Niederschläge (Quelle: DWD) in NRW und Sachsen-Anhalt deutlich. Gerade Juli und August waren ausgesprochen trocken.

Im September normalisierten sich jedoch die Niederschlagsmengen in den Anbauregionen und ab Oktober fiel verbreitet überdurchschnittlich viel Regen.
Für die späteren Erntetermine wurden diese Niederschläge in den Regionen Rheinland und Lage noch ertragswirksam (Vergleich).

Der Dezember bot durchschnittlich hohe Regenmengen in NRW. Dadurch sind die Bodenwasserspeicher zu Beginn des Jahres 2020 gerade in NRW gut gefüllt, teils bereits übersättigt. In der Anbauregion Könnern fehlt es dagegen weiter an Niederschlägen. Hier liegt die nFK im Schnitt zwischen 50-80 % nFK.

Trotz des trockenen Sommers konnten im gesamten Jahr, wegen des hohen Niederschlages im Frühjahr und im Herbst, nahezu durchschnittliche Niederschlagssummen erreicht werden. In Sachsen-Anhalt fielen im Schnitt (gemittelt über alle Messtationen im Land) 485 mm Niederschlag, in NRW 815 mm. Der Jahresdurchschnitt der letzten 30 Jahre betrug in Sachsen-Anhalt 570 mm und in NRW 870 mm (Quelle: DWD). Der in 2019 aufgetretene Trockenstress ist also zu großen Teilen der zeitlichen Verteilung der Niederschläge und den Spätfolgen des Trockenjahres 2018 geschuldet.

Was bringen die ersten Wochen in 2020?

Der DWD meldet für die kommenden 10 Tage für NRW relativ hohe Temperaturen von bis zu 13 °C sowie geringe Niederschläge. Auch in Sachsen-Anhalt sollen größere Niederschläge ausbleiben, hier soll es jedoch etwas kühler, um die 8 °C werden. Die Bodenfeuchteverhältnisse werden sich also zu Beginn des Jahres nur geringfügig ändern.

Über Ihre Fragen und Anregungen freut sich:

Ihr LIZ-Team
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns!