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Rübendüngung 2020

|Überregional
Insbesondere der Einsatz von organischen Düngern muss frühzeitig organisiert werden.

Planung in vollem Gange

Aktuell herrscht weiter Unklarheit über die ganz konkreten Anpassungen der Düngeverordnung. Trotz aller diskutierten Erschwernisse bleibt eine Schlussfolgerung gültig: Im Gegensatz zu einigen Alternativkulturen bleibt eine bedarfsgerechte Versorgung der Zuckerrübe mit den regulierten Nährstoffen N und P gesichert.
Ausgeklammert bleiben natürlich Zonen mit totalem Düngeverbot, wie zum Beispiel die  Abstandszonen zu Gewässern auf hängigen Flächen, wo generell konventioneller Ackerbau unmöglich wird.

Die Sperrfrist für Düngemittel mit wesentlichem N-Gehalt (bis 31. Januar auf Ackerland; gesonderte Regeln z.B. auf Greening-Flächen) und auch die aktuellen Bodenfeuchteverhältnisse lassen die Rübendüngung zwar noch in weiter Ferne erscheinen. Dennoch sind viele Betriebe bereits in der Nährstoffmengenplanung oder überlegen, wie die Düngestrategie noch effizienter oder kostengünstiger gestaltet werden kann.

In Bezug auf den Einsatz organischer Dünger gibt es interessante Ansätze, den Einsatz weiter zu verbessern, beispielsweise:

  • Ansäuerung von Gülle
    • Verringerung der Ammoniakemissionen; der Kultur steht ein höherer Anteil der gedüngten N-Menge zur Ertragsbildung zur Verfügung
  • Echtzeitmessung der Nährstoffmengen mit NIR-Sensor
    • genauere Nährstoffverteilung, die nicht mehr volumengesteuert, sondern in kg Nährstoff/ha dosierbar ist
  • Einsatz von Nitrifikationshemmern
    • führt auf sehr leichten Standorten bei Wirtschaftsdüngern mit hohem NH4-Anteil am Gesamt-N zu einer Reduktion der Nitratauswaschung sowie reduzierter Lachgasbildung und damit verbesserter N-Ausnutzung
    • Ammonium-betonte Ernährung kann zu verbessertem Wurzelwachstum führen

Für die konkrete Planung der Nährstoffmengen zu Ihren Rüben empfehlen wir unsere Beratungstools LIZ-Dungpro und LIZ-Npro.

LIZ-Entscheidungshilfen

  • LIZ Dungpro
    Grund- und Spurennährstoffbedarf
  • LIZ Npro
    Optimale mineralische Stickstoffmenge

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