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Überregional

Cercospora-Bekämpfung: Das Infektionsrisiko steigt wieder an

Die Behandlung ungeschützter Bestände ist nun dringend notwendig!

Durch das Tief über Westeuropa ist für die kommenden Tage deutschlandweit unbeständiges Wetter mit Niederschlägen prognostiziert. Das Infektionsrisiko durch Cercospora steigt deutlich an. Daher wird dringend eine Behandlung mittlerweile ungeschützter Bestände empfohlen.

Dabei gilt: Gut mit Wasser versorgte Bestände sollten noch vor den Niederschlägen behandelt werden. Trockene und somit schlafende Bestände sollten erst nach den Niederschlägen behandelt werden, sodass eine Wirkstoffaufnahme gegeben ist. Dabei sollte möglichst früh morgens unter Taubedingungen behandelt werden. Bitte beachten Sie bei der Mittelwahl unsere Fungizid Strategie.

Das Blattkrankheiten-Monitoring zeigt aber auch, dass trotz des geringen Infektionsrisikos der vergangenen Wochen auf einigen Schlägen (vor allem im Anbaugebiet Jülich) ein sprunghafter Anstieg befallener Blätter stattfand. Daher raten wir auch beim Ausbleiben der vorhergesagten Niederschläge zumindest auf gut mit Wasser versorgten Beständen zur Behandlung. Denn die kürzer werdenden Tage bringen auch länger anhaltenden Tau als Infektionsgrundlage mit sich.

Die Wartezeiten der Fungizide (Propulse 7 Tage; Diadem und Panorama 28 Tage) und der baldige Kampagnestart schließen die Behandlung früh gerodeter Bestände aus. Mittel bis spät gerodete Bestände benötigen hingegen noch Schutz durch eine rechtzeitige Behandlung.

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