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Samenbildung von Zwischenfrucht-Senf

|Überregional

Ab wann besteht Handlungsbedarf?

Wie bereits berichtet, blühen die Zwischenfrucht-Senf-Bestände wegen der trockenen Bedingungen kurz nach der Aussaat in diesem Jahr sehr früh. In den unteren „Etagen“ sind die Schoten bereits deutlich verdickt. Die einzelnen Samen sind aber noch lange nicht reif, wie auf den Abbildungen deutlich wird. Die Bestände sind in der Regel zwischen BBCH 71 und 75, im Stadium der Fruchtbildung.

Warum hat das Thema Relevanz?

Klar ist, dass ein Aussamen des Zwischenfrucht-Senfes zu vermeiden ist. Senf kann pro Pflanze mehrere tausend Samen produzieren, die über mehrere Jahre keimfähig bleiben. Selbst mit relativ potenten Herbiziden wie Debut kann, bei sehr umfangreich ausgesamten Zwischenfruchtsenfbeständen, eine Bekämpfung in nachfolgenden Rüben Probleme bereiten.
Ein Schlegeln oder Walzen der Zwischenfruchtbestände verursacht zwar zusätzliche Kosten, in der Regel wäre dies aber ohnehin zu einem späteren Zeitpunkt vollzogen worden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Entscheidend sind die unteren Schoten, da diese am weitesten entwickelt sind. Sobald bei diesen der Farbumschlag von grün zu gelb/braun einsetzt, besteht Handlungsbedarf. Auf Ebene der Einzelsamen ist dieser Farbumschlag ebenfalls zu sehen. Ob eine vorgezogene mechanische Zwischenfruchtbehandlung wirklich notwendig sein wird, ist von der Witterung der nächsten Wochen abhängig. Die Entscheidung muss in jedem Fall einzelschlagspefizisch, insbesondere auch unter Berücksichtigung der Befahrbarkeit, getroffen werden.

 

 

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