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4. Proberodung bei Pfeifer & Langen

| Überregional

Heterogenes Bild

Der zurückliegende Sommer war einer der heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Hohe Temperaturen sind zwar positiv für die Rübenentwicklung, die damit in diesem Jahr verbundene Trockenheit war hingegen stark ertragslimitierend. Entsprechend streuen die Proberodungserträge enorm. Die Spanne liegt zwischen sehr guten Erträgen auf gut wasserversorgten Böden (Beregnung & Bodengüte) und sehr schwachen Erträgen an anderen Standorten mit mangelhafter Wasserversorgung. Insgesamt sind erstaunlich viele Rüben „gut durch den Sommer“ gekommen. Sollten innerbetrieblich unterschiedlich gute Bestände vorliegen, gilt: Wenn in der Lieferplanung möglich, schlechte Bestände zuerst roden!

Für die Standorte, die trotz des extremen Sommers ihren Blattapparat weitestgehend erhalten haben können, kommen die Niederschläge passend und werden zu weiter steigenden Zuckererträgen führen.
Für die Standorte, an denen der Blattapparat deutlich reduziert wurde, bauen die Rüben ihren Blattapparat nun wieder auf. Dies geht zu Lasten der Zuckergehalte. Bis der Blattneuaustrieb netto zu höherem Zuckerertrag führt, können einige Wochen vergehen.

Die aktuellen Proberodungsergebnisse aus Ihrer Region finden Sie im Rübenportal.

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