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Wer kann den gesäten Rüben gefährlich werden?

|Rheinland

Teil 2: Achten Sie auf Schnecken.

Der Feldaufgang der frisch gesäten Zuckerrüben kann durch viele Faktoren wie Verschlämmung, Frost und Trockenheit beeinträchtigt werden. Als tierische Schaderreger können Schnecken in kurzer Zeit viel Schaden anrichten, deren Auftreten muss deshalb genauer kontrolliert werden.

Schnecken können durch Abfressen der Keimblätter der jungen Rübenpflanze große Schäden bis hin zum Totalverlust herbeiführen. Sie benötigen dabei generell feuchte Bodenbedingungen. Aber auch in trockenen Jahren kommt es an exponierten Stellen (Waldränder, Graswege, Raps auf den Nachbarschlägen) immer wieder zu vereinzelten, größeren Schäden. Mulchsaatverfahren, spezielle Zwischenfruchtarten und feste, organische Dünger fördern allgemein das Auftreten von Schnecken. Kontrollieren Sie an den bekannten „Schneckenstellen“ deshalb auch bei trockenen Bodenbedingungen unbedingt das Schneckenvorkommen. Durch Schaffung von künstlichen Verstecken (Silofolie oder Jutesäcken auf mind. 50 x 50cm Fläche auslegen, darunter die Erde leicht befeuchten und zusätzlich Schneckenkorn hinzulegen) können Sie das Vorkommen von Schnecken beurteilen, bevor es zu größeren Schäden kommt. Natürlich weist auch das Vorfinden der Schleimspuren auf einen Schneckenbefall hin. Werden Schnecken gefunden, so ist der Einsatz eines zugelassenen Schneckenkorn anzuraten. Oftmals reicht eine Randbehandlung aus.

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