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Auch große Melden / Gänsefüße erfolgreich bekämpfen

| Rheinland

Aktuelle Frühjahrswitterung erinnert an das Jahr 2020

Die Witterung erschwert aktuell die Unkrautbekämpfung in den Zuckerrüben. Anhaltende Trockenheit, intensive Sonneneinstrahlung und auch Wind sorgen dafür, dass

  • Unkräuter (vor allem Melde/Gänsefuß) schnell wachsen
  • Metamitron als Bodenwirkstoff verringert wirkt und hohen Abbauraten unterliegt
  • die Wachsschicht von Melde/Gänsefuß (aber auch der Rüben!) täglich stabiler wird

Es ist wichtig, die Blattaktivität der Mischungen in anstehenden Behandlungen maximal auszureizen. Auch die Rüben weisen starke Wachsschichten auf und vertragen „fast alles“!

Eine mögliche Herbizidmischung zur Bekämpfung großer Melden und Gänsefüße könnte wie folgte aussehen:

Betanal Tandem                   1,5l/ha (+ Mero 1l/ha)

+Betasana SC                        1,5l/ha

+Goltix Gold / Metafol        1l/ha (Goltix knapp halten und zur Versiegelung benötige Mengen nach hinten schieben, um vorzeitigen Wirkstoffabbau zu verringern)

+Venzar 500 SC                     0,4 l/ha

+Trend                                    0,25l/ha

Von positiven Effekten bzgl. der Wirksamkeit wurde 2020 unter vergleichbaren Bedingungen durch den Zusatz von 30 l/ha AHL zu oben genannter Mischung berichtet.

Auch unter schwierigen Bedingungen gibt es Lösungen, um große Unkräuter erfolgreich auszuschalten. Bei Problemen mit großen Unkräutern nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem Anbauberater auf, um schlagspezifisch optimale Behandlungsstrategien zu besprechen.

 

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