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Vorauflaufbehandlung

| Jülich

Kein Muss, aber ein Baustein

Die aktuelle Situation mit guter Bodenfeuchte und vorhergesagten Regenfällen bietet ideale Voraussetzungen für eine effektive Vorauflaufbehandlung. Sie ist kein Muss, kann aber insbesondere bei Problemverunkrautung oder knappen Arbeitskapazitäten einen entscheidenden Beitrag zur Absicherung der Unkrautkontrolle leisten.

Wann ist der Einsatz sinnvoll?
Eine Vorauflaufbehandlung empfiehlt sich insbesondere:
• bei erwarteter starker Verunkrautung
• bei Problemunkräutern wie Kamille, Hundspetersilie, Wilder Möhre oder Knötericharten
• bei frühem Auftreten von Ausfallraps
• wenn absehbar ist, dass Nachauflaufmaßnahmen nicht optimal terminiert werden können

Welche Herbizide sollte ich nutzen?
• Gegen Hundspetersilie, Wilde Möhre und Knötericharten sind Produkte mit Metamitron und Quinmreac, wie Goltix Titan oder Kezuro, zu bevorzugen
• Gegen Raps, Kamille oder Weißen Gänsefuß kann ein Einsatz von Metafol/Goltix Gold oder Metafol Super (Metamitron + Ethofumesat) sinnvoll sein


Damit die Vorauflaufbehandlung ihre volle Wirkung entfalten kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
• ausreichend feuchter Boden
• feinkrümeliges, gut rückverfestigtes Saatbett
• keine groben Kluten
• keine Behandlung auf durchstoßende Bestände

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an ihren Anbauberater!
 

Über Ihre Fragen und Anregungen freut sich:

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