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Läusebefall über Bekämpfungsschwelle?!

|Euskirchen
Eiablage des Marienkäfers.

Anschlussbehandlung prüfen!

Auf vielen Rübenschlägen wurde in den vergangenen 10 Tagen eine Insektizidmaßnahme durchgeführt, da besonders der Befall mit der Grünen Pfirsichblattlaus deutlich über der Bekämpfungsschwelle von 10 % befallender Pflanzen lag.

In den meisten Fällen wurde hier das nützlingsschonende Pirimor eingesetzt. Aufgrund der fehlenden Dauerwirkung und den nach wie vor läusefreundlichen Bedingungen sollten die eigenen Flächen weiterhin beobachtet und kontrolliert werden, und bei Erreichen der Schadschwelle kurzfristig eine Behandlung durchgeführt werden. Da die Rüben zum aktuellen Zeitpunkt bereits deutlich mehr Blattmasse aufweisen, sollte jetzt auf ein systemisch wirkendes Insektizid mit einer Dauerwirkung zurückgegriffen werden.

Um die zunehmende Population von Nützlingen – insbesondere Marienkäfer – zu schonen und zu schützen, ist der Einsatz von Teppeki (140 g/ha) einem Mospilan vorzuziehen. Zur Wirkungsunterstützung sollte möglichst abends behandelt werden, da die Rüben dann „breiter“ stehen und somit mehr Aufnahmefläche bieten.

Bei jeder Insektizidmaßnahme sollte zur Vermeidung von Resistenzen ein Wirkstoffwechsel vorgenommen werden!

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