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Bei starkem Befall mit Blattkrankheiten

|Euskirchen

- stimmt die Rodefolge?

Die in diesem Jahr vorherrschende Witterung führt insbesondere durch hohe Feuchtigkeit (Niederschläge, starke Taubildung) in den Beständen zu weiterhin andauerndem hohem Cercospora- und Ramulariadruck. Durch den üppigen Blattapparat wird der Infektionsdruck zusätzlich erhöht, da die Bestände seit Wochen kaum längerfristig abtrocknen.

In besonders kritischen Fällen (hoher Krankheitsdruck, starker Blattverlust) sollte daher über eine zügige Rodung der Flächen, ggf. noch eine kurzfristige Umstellung der Rodefolge nachgedacht werden. So kann zumindest der aktuelle Zuckerertrag gesichert werden, da sonst:

  • durch den krankheitsbedingten Blattneuaustrieb der Zuckergehalt deutlich absinkt.
  • durch Blattneubildung weiterer Ertragszuwachs verhindert wird.
  • der abgestorbene Blattapparat die Rodung erschwert und die Rodequalität stark negativ beeinflusst.
  • die Blattreste zu Schwierigkeiten in der Verarbeitung führen.

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