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Communiqué suprarégional
Überregional

Spätverunkrautung vermeiden

Was ist bei der Versiegelung zu beachten?

In wüchsigen Beständen mit frühem Saattermin steht bald die herbizide Abschlussbehandlung an. Diese darf, auch wenn die Unkrautsituation sich aktuell entspannt darstellen sollte, nicht zu lange hinausgezögert werden, da sonst ein zu großer Spritzschatten durch die Rübenblätter entstehen kann. Der ideale Behandlungstermin liegt im 6- bis 8-Blatt-Stadium der Zuckerrüben.

Bei der Abschlussbehandlung ist ein besonderer Fokus auf die Vorsorge gegen Spätverunkrautung durch Bodenwirkstoffe zu richten. Dabei spielt auch die Dauer des Abbaus der Wirkstoffe eine Rolle.

Gegen Gänsefuß, Melde, Amarant, Franzosenkraut und Schwarzer Nachtschatten sollte die Metamitronmenge über die gesamte Spritzfolge betrachtet auf mind. 3500 g/ha aufgefüllt werden. Lenacil ergänzt die Wirkung von Metamitron (und verbessert die Wirkung gegen Knöteriche) und hat den Vorteil, dass es länger wirksam ist. Die zugelassene Aufwandmenge von 1 l/ha Venzar 500 SC sollte über die Spritzfolge ausgebracht werden. Ethofumesat überzeugt mit einer langen Dauerwirkung, vor allem gegen Bingelkraut, Gänsefuß und Amarant. Gegen Bingelkraut, Hundspetersilie, Franzosenkraut, Nachtschatten, Amarant und Hirse bietet Spectrum/Tanaris eine sichere Bodenwirkung

Eine mögliche Herbizidkombination für eine Versiegelung kann wie folgt aussehen:

Goltix Gold           2 l/ha

Venzar 500 SC  0,5 l/ha

Spectrum          0,5 l/ha

Wizard               1,6 l/ha

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