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Was war bei Cercospora 2020 anders als in den Vorjahren?

|Überregional

Rechtzeitige Behandlung zahlt sich aus

Betrachtet man die Auswertungen des diesjährigen Blattkrankheiten-Monitorings, so zeigt sich, dass der Cercospora-Befallsverlauf 2020 (Grafik 1) zwar nicht so ausgeprägt war wie 2017, aber einen etwas stärkeren Anstieg als 2018 und 2019 genommen hat. Das liegt u.a. daran, dass in den Vorjahren aufgrund der langanhaltend hohen Temperaturen (>28 °C), verbunden mit Trockenheit und ohne Taubildung, noch ungünstigere Infektionsbedingungen für Cercospora im Vergleich zu 2020 vorlagen.

Auf die Befallssituation in diesem Jahr mit einem erhöhten Cercosporadruck haben die Landwirte entsprechend reagiert und die Anzahl der unbehandelten Flächen reduziert und notwendige Nachbehandlungen durchgeführt (Grafik 2). Graphik 3 bestätigt, dass Bestände, die beim Auftreten der ersten Blattflecken behandelt wurden, wesentlich blattgesünder waren. Dies unterstreicht die Bedeutung einer rechtzeitigen Behandlung (Grafik 3).

Weitere Einzelheiten zur Befallsentwicklung und standortbezogene Informationen finden Sie in der Kurzmeldung vom 10.09.2020 und im LIZ Blattkrankheiten-Monitoring, dass am 9. September 2020 abgeschlossen wurde.

Grafik 1: Cercospora Befallsverlauf (2017-2020)
Grafik 2: Anzahl Fungizidbehandlungen
Grafik 3: Behandlungszeitpunkt

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