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Communiqué suprarégional
Überregional

Gefahr durch Schnecken?

Nicht generell, aber…

Bei vorhergesagten feuchten Bedingungen in den kommenden Tagen kann es zu Problemen durch Schneckenfraß an den auflaufenden Rüben kommen. Diese Gefahr besteht besonders, wenn:

  • Ein klutiges, grobes Saatbett mit vielen Hohlräumen vorliegt
  • Flächen einen hohen Mulchanteil durch spät eingearbeitete Zwischenfrüchte aufweisen
  • Rübe und Raps in einer Fruchtfolge stehen

Gräben um die Flächen und feuchte Senken bieten Schnecken ebenfalls gute Lebensbedingungen. Hier finden sich oft erste Schadsymptome wie:

  • abgetrennten Keimblätter
  • Rand- und Lochfraß
  • Schleimspuren auf Boden und Blatt

Auf Verdachtsflächen können zur Kontrolle an mehreren Stellen Schneckenkörner unter feuchte Jutesäcke oder unter Silofolie ausgelegt werden. Ist die Bekämpfungsschwelle mit: 1 - 2 Schnecken /m2, oder 5 % angefressene Pflanzen bzw. 1 Pflanze je 5 lfd. Meter erreicht, ist eine Bekämpfung notwendig.

Weitere Infos unter: LIZ-Schnecken

 

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