Für viele Praktiker ist die eigene Wetterstation ein unverzichtbares Hilfsmittel geworden. Auch der damit oft verbundene Zugriff auf unterschiedliche Vorhersagemodelle und agrarmeteorologische Berichte machen den Betrieb einer eigenen Wetterstation hilfreich.
Für die Langlebigkeit der technischen Bauteile und für präzise Daten, ist die regelmäßige Begutachtung und ggf. Reinigung und Wartung der eigenen Wetterstation notwendig.
LIZ-Erfahrungswerte sind zwei bis vier Durchgänge im Jahr, abhängig der Wetterstationsposition. Im Sommer kann es zu Insektenansammlungen oder Vogelnestern im Regenauffangbehälter kommen. Im Herbst und Frühling setzen sich Staubschichten durch Pollen und Feldarbeiten auf die „Kippwagen“ und „kapazitiven Feuchtesensoren“. Ein Frühlingsputz dient also zum Nachholen eines ausgebliebenen Frühjahrsputzes im Februar, sorgt aber für eine Beseitigung von Verunreinigungen nach der Bodenbearbeitung und Aussaat.
Unabhängig vom Fabrikat ist für die Reinigung eine Flasche Wasser (0,7 l) und ein Mikrofasertuch / Spülschwamm und Wattestäbchen ausreichend. Reinigungsmittel sind in der Regel nicht notwendig. Schalten Sie wenn möglich die Station vor der Reinigung ab und reinigen Sie Ihre Station nach den Herstellerangaben. Nutzen Sie dabei die Gelegenheit einer Sichtkontrolle wie z. B. auf korrodierte oder zerfranste Kabel und eine Leichtgängigkeit von beweglichen Bauteilen. Hat die Batterie noch genügend „Saft“? Sind Solarpaneele nach Süden ausgerichtet? Nach der Reinigung kann der Niederschlagsmesser mit der übriggebliebenen Wassermenge überprüft werden.
Reinigungsanweisungen einiger gängiger Hersteller: