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Communiqué suprarégional
Überregional

Bordüngung

Herz- und Trockenfäule durch Bormangel. Wenn man sie sieht, ist es zu spät.

Zum Reihenschluss einplanen

Die ersten Bestände erreichen den Reihenschluss. Zeit, die Rüben mit Bor zu versorgen. Eine ausreichende Versorgung mit diesem Mikronährstoff beugt Herz- und Trockenfäule vor. 

Besonders gefährdet sind Flächen mit hohen pH-Werten, leichten Böden, geringen Bodenvorräten oder hohen Ertragserwartungen. Typische Mangelsymptome sind schwarze Herzblätter, Risse an Blättern und Blattstielen, Vergilbungen älterer Blätter sowie Fäulniserscheinungen im Rübenkopf.

Empfohlen werden insgesamt 500 bis 600 g Bor/ha. Der Reihenschluss stellt den optimalen Anwendungstermin dar, da die Blattmasse dann eine hohe Aufnahmeleistung ermöglicht und das Bor über den sogenannten Trichtereffekt gezielt aus an die Wurzeln gelangt. Eine Aufteilung der Bor-Gabe kann sinnvoll sein, der Schwerpunkt sollte jedoch zum Reihenschluss erfolgen.

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