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Communiqué suprarégional
Überregional

Achtung bei Rüben nach Mais

Rückstände von Maisherbiziden können zum Totalausfall führen. Die Schädigung zeigt sich erst dann, wenn die Wurzel in die Rückstände einwächst. Häufig ist die 1. NAK zu dem Zeitpunkt schon ausgebracht.

Gefahr durch Maisherbizide

Aus phytosanitären Gründen (Gefahr der Rhizoctonia-Rübenfäule) raten wir von der Fruchtfolge Rübe nach Mais ab. Wenn es aber aus betrieblichen Gründen nicht anders möglich ist, sollten mögliche Nachbauprobleme durch Maisherbizide bereits jetzt bedacht und durch die entsprechende Mittelwahl vermieden werden.

Nach dem Einsatz von Maisherbiziden, welche den Wirkstoff Mesotrione enthalten (z.B. Elumis, Callisto und viele weitere), verbietet sich der Rübenanbau im Folgejahr komplett, da die Rüben bis hin zum Totalausfall geschädigt werden können. Möglich sind Varianten mit Spectrum, Successor T, Laudis oder Maister Power. 

Welche Maisherbizide zu Problemen im Nachbau von Zuckerrüben führen können, weist die Tabelle Herbizid-Nachbauprobleme“ aus.

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