FR

Unkraut und Rüben zeitgleich da!

|Rheinland

Viele Parzellen leiden noch unter den kalten Temperaturen

An den vergangenen Tagen kam es immer wieder zu leichten Frösten in den frühen Morgenstunden. Die Tag-/Nacht-Temperaturdifferenz war relativ hoch. Die Rüben zeigen daher eine deutliche Kältereaktion. Die Blätter sind teilweise verformt und leicht rötlich verfärbt.

Die vorhergesagte Witterung stellt keine weiteren Fröste in Aussicht und es kann mit weiteren leichten Temperaturanstiegen gerechnet werden. Insgesamt müssen wir aber noch von einer Stresssituation der Rüben ausgehen. Zum Wochenende sind Niederschläge vorhergesagt. 

Die Bestandesdichten auf dem Acker sind in Abhängigkeit des Saattermines unterschiedlich. I.d.R. sind Pflanzenbestände von 30.000 – 80.000 Pfl. / ha vorzufinden. Die meisten Zuckerrüben und Unkräuter befindet sich im Keimblattstadium.

Empfehlung:

Wenn die Unkrautsituation es zulässt, sollten Sie mit der 1. NAK noch 2 – 3 warme Tage abwarten und dann für die Standardverunkrautung im Keimblattstadium (Bingelkraut, Ehrenpreis, Vogelmiere, Weißer Gänsefuß / Melde usw.) folgende Herbizidmischung verwenden:

  • 1,0 l/ha Belvedere Duo / Betanal Tandem
  • 1,5-1,7 l/ha Goltix Gold / Metafol
  • 0,1-0,15 l/ha Venzar 500
  • 0,3 l/ha Hasten / vgl. Additiv

Die erschwerten Auflaufbedingungen und insgesamte erhöhte Empfindlichkeit erfordert eine rübenverträgliche Herbizidmischung, die der derzeitigen Wetterlage entspricht. Aufgrund der Verträglichkeit und Niederschlagsvorhersage empfehlen wir Ihnen, eher bodenaktiv mit Metamitron in der Herbizidmischung zu arbeiten.

Zeitige Folgebehandlung nach ca. 7 Tagen unter günstigeren Wachstumsbedingungen der Rübe.

Vos questions et suggestions sont les bienvenues et seront traitées par :

L’équipe d’Appeldorn
Contactez-nous par téléphone ou par e-mail !
L’équipe d’Euskirchen
Contactez-nous par téléphone ou par e-mail !
L’équipe de Jülich
Contactez-nous par téléphone ou par e-mail !