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Saatgutbehandlung

Keimende Zuckerrüben-Pille, Foto: HILLESHÖG

Zum Schutz der Rübe bei Keimung, Aufgang und im Jugendstadium sind in der Pillenhüllmasse verschiedene Fungizide und Insektizide eingearbeitet. Bei diesem sehr umweltverträglichen und gezielten Einsatz wird mit geringstem Aufwand ein größtmöglicher Effekt erzielt.

In den einzelnen Anbauregionen werden je nach Schädlingsdruck unterschiedliche Saatgutbehandlungen mit Force Magna, Janus Forte, Poncho Beta+ und Cruiser & Force empfohlen und angeboten.

Bei starkem bodenbürtigem Schädlingsdruck und gleichzeitig regelmäßigem Anflug von Moosknopfkäfern und Blattläusen ist die Saatgutausstattung mit Poncho Beta+ bzw. Cruiser & Force zu wählen. In der nachfolgenden Tabelle erkennen Sie die Unterschiede in der Wirksamkeit der Saatgutbehandlungen.

Die Befürchtung, dass die Insektizide durch Abrieb zu einer Bienengefährdung führen, scheint sich nicht zu bestätigen.
Im Gegensatz zu anderen Kulturen werden die Insektizide in die Pillenhüllmasse des Rübensamens eingearbeitet und mit einem Überzug versehen, was eine Wirkstofffreisetzung weitestgehend verhindert.
Auch das Risiko einer Freisetzung und Aufnahme über Gutationstropfen erwies sich im Rahmen eines umfangreichen Monitorings wegen des geringen Umfangs der Gutation als unwahrscheinlich.

Sollten auf Grund der aktuellen Schädlings-Situation zusätzliche Insektizidmaßnahmen notwendig werden, so informiert die Tabelle Insektizide über die zugelassenen Produkte.

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