15.11.2017 Überregional

Faule Rüben in der Miete?

Stadium Mietenrüben in "Krankheiten und Schäden" erweitert

Allgemein werden in diesem Jahr erfreulich wenig faule Rüben registriert. Bei den vereinzelt aufgetretenen Fällen spielte am ehesten die späte Rübenfäule (Rhizoctonia solani) auf bekannten Standorten am Niederrhein eine Rolle. Im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik Euskirchen hatten vermutlich das kalte Frühjahr und die zum Teil ergiebigen Niederschläge einen fördernden Einfluss auf den freilebenden Nematoden Ditylenchus dipsaci (Rübenkopfälchen). In allen Regionen wird von sehr geringem Auftreten von Rotfäule (Rhizoctonia violacea) und Bormangel (Herz- und Trockenfäule) berichtet, sowohl was die Befallshäufigkeit als auch die -ausprägung angeht.

Werden jetzt erst bei der Mietenanlage Fäulen diagnostiziert, ist es wichtig sie korrekt anzusprechen, um in Zukunft (kommende Rotation) die richtigen Maßnahmen auf der jeweiligen Fläche zu ergreifen (Fruchtfolge, Sortenwahl, Bodenbearbeitung, Spurenelemente etc.). Vor diesem Hintergrund  ist die online-Bestimmungshilfe Krankheiten und Schäden der Zuckerrübe bei den Mietenrüben deutlich erweitert worden. Mit Hilfe dieser Bestimmung, die auch als App direkt vor Ort nutzbar ist, lassen sich die Fäulen mit Hilfe von Fotos und zusätzlichen Informationen auch in der Miete leicht differenzieren.

Programm: Krankheiten und Schäden

Broschüre: Rübenfäulen erkennen


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