22.09.2017 Überregional

Sind Rübenfäulen 2017 ein Thema?

Erreger und Ursachen richtig zuordnen

Nach den ersten Kampagnewochen festigt sich bzgl. des Auftretens von Rübenfäulen ein freundliches Bild. Vom Rheinland über Lage bis nach Könnern scheinen Rübenfäulen ein kleineres Problem als in den Vorjahren darzustellen.

Trotzdem finden sich auf bekannten Befallsstandorten Fäulen die durch Rübenkopfählchen (Ditylenchus dipsaci) und Rhizoctonia solani verursacht wurden. Hier ist die Ausprägung der Fäule oft von der regionalen Witterung und dem Schädlings- und Krankheitsdruck der jeweiligen Fläche abhängig.

Einige wenige Standorte zeigen Bormangelsymptome, wie die typische Herz- und Trockenfäule oder die weniger bekannte Flankenfäule.

Trotz des allgemein geringen Auftretens sind im Einzelfall faule Rüben für Anbauer und Zuckerfabrik eine unerfreuliche Angelegenheit. Treten Sie auf, ist es wichtig die Krankheit korrekt anzusprechen, um Erreger und Ursachen richtig zuzuordnen und für die Zukunft die richtigen Bekämpfungsmöglichkeiten zu ergreifen.

Die Broschüre “LIZ-Rübenfäulen erkennen“ bietet eine hervorragende Hilfestellung, um die auftretenden Fäulen richtig anzusprechen.

Flankenfäule
Ditylenchus
Rhizoctonia

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