22.09.2017 Rheinland

Samtpappel, Stechapfel & Co - wehret den Anfängen!

Schwer bekämpfbare Unkräuter, auf dem Weg vom Exotendasein hin zur Parzellenverseuchung

Zurzeit sieht man auf vielen Schlägen, vor allem am Vorgewende, die Lindenblättrige Schönmalve (Samtpappel), und den Stechapfel. Beide werden durch Herbizidmaßnahmen nur sehr unzureichend erfasst und laufen zudem noch sehr spät auf. Vor einigen Jahren, zur Zeit ihres anfänglichen Auftauchens wurde schon gewarnt, sie auszuziehen, zu verbrennen oder im Hausmüll zu entsorgen. Mittlerweile haben sie sich doch etabliert, was das Vermehrungsrisiko deutlich erhöht. Aktuell stehen diese Pflanzen in unzureichend bereinigten Rübenbeständen kurz vor der Aussamung. Daher der dringende Aufruf:

 “Samtpappel und Stechapfel ziehen, vom Acker tragen und vernichten bevor der Roder kommt“.

Die bereits gereiften Samen sind noch nicht ausgefallen. Werden sie vom Feld entfernt, lässt sich für die zukünftige Bewirtschaftung und gesamte Fruchtfolge noch was retten. Das Ausziehen geht leicht! Die Wurzeln sind nicht tief verankert!

Damit der Zuckerrübenanbau in der Zukunft machbar bleibt, sollte Unkrautfreiheit in den Rüben angestrebt werden. Dazu ist leider auch Handarbeit notwendig.

Samtpappeldolde
Samptpappel
Stechapfel

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