14.09.2017 Jülich

Herz und Trockenfäule ein Thema?!

Bereits in den letzten Wochen war und ist auf einigen Rübenflächen ein deutliches Aufhellen des Rübenblattapparates zu beobachten.
Vor allem die äußeren, älteren Blätter welken, werden spröde und gelb und sterben schließlich ab.
Aber auch den jungen, frischen Rübenblättern ist sehr früh anzusehen, dass der Rübe etwas fehlt bzw. gefehlt hat. Die Herzblätter der Rübe werden plötzlich schwarz und sterben ebenfalls ab.   
Im weiteren Vegetationsverlauf führt dies dann zu der sogenannten Herz- und Trockenfäule.
Verursacht wird dies bekanntermaßen durch eine mangelnde Bor- Verfügbarkeit bzw. Versorgung.
Mit einem Bor–Entzug von rund 500 g/ha, gehört die Zuckerrübe mit zu den borbedürftigsten Kulturen überhaupt. Den höchsten Bedarf hat die Rübe dabei zum Zeitpunkt des Blattaufbaus (Reihenschluss).
Damit zeigt sich auch in 2017 wieder, dass die Bordüngung mittlerweile mehr als eine Versicherungsmaßnahme ist. Sie sollte vielmehr als Standardmaßnahme zum Zeitpunkt des Reihenschlusses gesehen werden.
 


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