08.09.2017 Überregional

Der Roderfahrer hat es in der Hand

7. LIZ-Roderfahrertraining im Rheinland

Am Mittwoch veranstaltete LIZ, inzwischen zum siebten Mal, ein LIZ-Roderfahrertraining auf der Kempener Platte im Rheinland. Über 60 interessierte Fahrer aus allen P&L Anbaugebieten beschäftigten sich in Theorie und Praxis intensiv mit der Vermeidung von Verlusten bei der Rodung und Lagerung von Zuckerrüben.

Die Herausforderung an die Roderfahrer lautet, den gewachsenen Ertrag verlustfrei, sauber und unbeschädigt in eine ordnungsgemäßen Feldrandmiete abzulegen. Denn Fehler bei der Rodung führen nicht nur zu Masseverlusten bei der Ernte, sondern erhöhen zusätzlich die Veratmungsverluste während der Lagerung. Dies ist bei zunehmender Kampagnelänge und damit einhergehender längerer Lagerdauer von zunehmender Bedeutung.

Das Training fand parallel mit Rodern der Firmen Grimme, Holmer und Ropa statt. In Kleingruppen demonstrierten die Trainer der Roderhersteller, am jeweiligen Maschinentyp, unter praktischen Bedingungen unterschiedliche Rodefehler und wie diese zu vermeiden sind. Anschließend hatten die Teilnehmer die Möglichkeit das Geschulte in Einzeltrainings selbst anzuwenden und zu üben, um sich und seinen Roder optimal auf die schlagspezifischen Ernteverhältnisse einzustellen.

Mit neuen Erkenntnissen und Wissen ausgestattet können die Teilnehmer nun gut gerüstet in die neue Kampagne starten und das Beste aus Ihren Maschinen herausholen. Gerade unter schwierigen Bedingungen können so Verluste reduziert und die Wirtschaftlichkeit des Rübenanbaus gesteigert werden.


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